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Flüchtlinge arbeiten im Bauhof Schwanenstadt fleißig mit!



Die Stadtgemeinde Schwanenstadt unterstützt durch die Möglichkeit der Beschäftigung von Flüchtlingen deren Integration in Schwanenstadt.

Die Flüchtlinge in Schwanenstadt sind alle sehr motiviert. Sie lernen fleißig Deutsch und arbeiten mit, wo sie können und auch dürfen. Die Stadtgemeinde Schwanenstadt ermöglicht es daher einigen von ihnen, den Bauhof bei seiner Arbeit zu unterstützen.

Hauptsächlich werden die Flüchtlinge zur Unterstützung des Gärtners eingesetzt.
Unkrautbekämpfung steht an erster Stelle, wie bei den Kreisverkehren. Unter anderem wurden bei der Philippsbergstiege die Stufen begradigt. Sie helfen mit beim Auflockern des Sandes und des Fallschutzes auf den Spielplätzen, beim Freigraben der Randleiste in derAtzbacherstraße oder bei der Reinigung des Erlebnisbades. Außerdem haben sie bereits beim Auftragen von Materialien in den Dachboden des Heimathauses oder beim Teppich verlegen in der Ballsporthalle geholfen.

Der Bauhofleiter ist mit ihnen sehr zufrieden und die Flüchtlinge nehmen diese Abwechslung sehr gerne an und sie verdienen sich ein bescheidenes Taschengeld.

Für alle jene, die dem kritisch gegenüberstehen, möchten wir hier die gesetzliche Grundlage für diese gemeinnützigen Arbeiten darlegen.

Für die Aufnahme einer Beschäftigung ist grundsätzlich eine Beschäftigungsbewilligung erforderlich. Sie wird Asylwerber/innen in aller Regel nur für Saisonarbeit im Gastgewerbe oder in der Landwirtschaft für die Dauer von sechs Monaten erteilt. auss
Erntehelfer erteilt werden, Und auch nur dann, wenn keine österreichische Person oder EU-Bürger oder begünstigte Drittstaatsangehörige zur Verfügung stehen.

Sie können auch mit ihrem Einverständnis zu folgenden Tätigkeiten herangezogen werden:
1. zu Hilfstätigkeiten, die im unmittelbaren Zusammenhang mit ihrer Unterbringung stehen (z.B. Reinigung, Küchenbetrieb, Transporte, Instandhaltung in der Betreuungseinrichtung)
2. fürgemeinnützigeHilfstätigkeitenfür Bund, Land, Gemeinde (z. B. Landschaftspflege und -gestaltung, Betreuung von Park- und Sportanlagen, Unterstützung in der Administration). Für solche Hilfstätigkeiten ist dem Asylwerber ein Anerkennungsbetrag in Höhe von max. € 5,00/Stunde zu gewähren, der nicht der Einkommenssteuerpflicht unterliegt. Sie dürfen auch eine max. Höhe von € 110,–/Monat nicht überschreiten. Durch diese Tätigkeiten wird keinDienstverhältnisbegründet. Es bedarf keiner Arbeitsbewilligung.

Was noch möglich ist, ist eine Lehre für Personen unter 25 Jahren inMangelberufen (aktuell Koch, Tischler, Friseur, Gastronomiefachmann,Restaurantfachmann, Systemgastronomiefachmann). Auch hier wird eineBeschäftigungsbewilligung benötigt.


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